Die Geschichte des Festzeltes Brackmann reicht weit zurück – genauer gesagt bis in das Jahr 1873. Seither ist das Brackmann-Zelt auf der Westerheide vertreten und damit eines der traditionsreichsten Festzelte auf dem ältesten und größten Volksfest im Nordwesten Deutschlands.

Die Ursprünge liegen in Petersburg, einer ehemaligen Vechtaer Bauerschaft, die heute mitten im Stadtgebiet liegt. Karl-Friedrich Brackmann führte dort, wo heute das Verwaltungsgebäude der Versicherung „Alte Oldenburger“ steht, die gleichnamige Gaststätte und war auch mit einem Zelt auf dem Stoppelmarkt vertreten. Hausgemachtes deftiges Essen war damals das Hauptgeschäft. Statt Döner und Pizza gab es damals Buletten, Koteletts und Kuchen.

Das Zelt hat sich im Laufe der Jahre ständig weiterentwickelt. Bestimmte optische Elemente sind jedoch erhalten geblieben. So zieren beispielsweise immer noch Jan und Libett den oberen Bereich des Holzgiebels.

Betrieben wir das Zelt, das seit dem Gründungsjahr ein Familienbetrieb ist, bereits in der fünften Generation von der Familie Brackmann/Meckelnborg. Aber nicht nur die Familie hat eine tiefe Verbundenheit zu dem traditionsreichen Zelt: Wo einst Oma, Opa, Vater oder Mutter hinter der Theke standen, zapfen heute die Kinder/Enkelkinder Bier und mixen Cocktails.